Bauphysik

Informationen und Downloads zum Thema Bauphysik
Bauphysik:

Das Ingenieurbüro Rauter-Energie hat sich spezialisiert in der Bauphysik vor allem  im Schall-, Wärmeschutz, Feuchteschutz in Gebäuden und in der Thermographie. Wir beschäftigt uns  zudem mit Fragen des Energieverbrauchs, des Raumklimas, des Komforts und der Kondenswasser- und Schimmelpilzbildung. Von zentraler Bedeutung ist die Energieeffizienz, die Nachhaltigkeit und der Klimaschutz. Ein stetig wachsendes Komfortbedürfnis schlägt sich in gestiegenen Anforderungen z. B. an das Raumklima, die Beleuchtung und den Schallschutz nieder.

Unser Leistungsangebot in der Bauphysik umfasst

  • Energienachweise
  • Wärmeschutz
  • Feuchteschutz
  • Schimmel
  • Schallschutz
  • Wärmebrücken
  • Thermographie
  • Luftdichtigkeits‐ und Abdichtungskonzepte

Die Physik am Bau ist die zentrale Disziplin für das Erstellen eines schadensfreien Bauwerks.

Messungen Bauphysik:
Messungen – Wärmebild, Luftdichtheit, Feuchte, Schall, Schimmeluntersuchung im Labor

Energieausweis:

Der Energieausweis ist eine detaillierte Berechnung der Energiekennzahlen eines Gebäudes und informiert über den Energieverbrauch und die Gesamteffizienz des Bauwerks.

Ähnlich dem Typenschein für ein Auto, werden im Energieausweis energetische Kennzahlen für Gebäude erfasst. Basierend auf den Klimadaten des Standortes, werden aufbauend auf der genauen Ausrichtung des Gebäudes nach Himmelrichtung und der Geometrieerfassung, alle Bauteile inklusive der einzelnen Bauteilschichten und der Haustechnik eingegeben. Somit werden Energiegewinne und -Verluste berechnet und aufgrund dieser Bilanz der Energiebedarf des Gebäudes als Endergebnis ermittelt.

Anders ausgedrückt: Was beim Auto der Treibstoffverbrauch pro 100 km ist, ist beim Haus der Energiebedarf pro m² beheizter Fläche.

Mit dem Energieausweis wird die Beurteilung der thermischen Qualität einer Immobilie ermöglicht. Zudem ist der Energieausweis ein wichtiges Instrument in der Planung, sowohl bei Neubau oder Sanierung eines Gebäudes und unterstützt bei der Auslegung von haustechnischen Systemen.

Die Rechtsgrundlage
Seit Jänner 2009 ist gemäß Energieausweis-Vorlagegesetz bei jedem Verkauf und bei der Vermietung von beheizten Gebäuden und Wohnungen, ein gültiger Energieausweis vorzulegen. Der Energieausweis ist auch die Grundlage für einen Großteil der Förderungen bei Neubau und Sanierung.

mehr infos zum Thema Energieausweis

Nachhaltige Baubegleitung:
  • Rauter Energie berät und betreut Private und Unternehmen bei der Entwicklung, Planung und Realisierung von Bauprojekten
    im Bereich des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens.
  • Rauter Energie ist auf energieeffiziente Bauweise von Gebäuden spezialisiert. Das Leistungsspektrum reicht von der Formulierung der Projektidee bis zur Energieeffizienz und Baubegleitung.
  • Rauter Energie ist erfahren in der Energieberatung. Unser Anliegen ist eine breite Information zu allen Aspekten des energieeffizienten Bauens.

 

Wärmeschutz:

Wohngebäude:

Ein Sommerlicher-Wärmeschutz-Nachweis ist für die Einreichung jedes Wohngebäudes erforderlich. Die Berechnung erfolgt für die jeweils kritischsten Räume.

Folgende bauliche Faktoren begünstigen sommerlichen Überwärmung:

  • Fassadenfenster nach Osten oder Westen
  • Dachflächenfenster nach Süden
  • Räume mit geringem Volumen
  • Räume mit wenig Speichermassen oder weggedämmten Speichermassen
  • Räume mit Lüftungsmöglichkeit in nur eine Richtung

Bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der Sommliche Überwärmung:

  • beweglicher außenliegender Sonnenschutz (Jalousien, Rollos)
  • fixer außenliegender Sonnenschutz (Auskragungen, Vordächer)
  • Energiedruchlassgrad (g-Wert) des Glases reduzieren.

Nicht-Wohngebäude:

Bei Nicht-Wohngebäuden ist der sommerliche Wärmeschutz ein Bestandteil des Energieausweises. Der zulässige Kühlenergiebedarf ist einzuhalten. Der Kühlenergiebedarf bezieht sich auf das ganze Gebäude. Nachteilig auf den Kühlenergiebedarf wirken sich hohe Dämmstärken aus, im Besonderen hohe Dämmstärken der erdberührten Bauteile. Die baulichen Maßnahmen zur Reduzierung des Kühlenergiebedarfs sind neben Reduzierung der Dämmstärken die gleichen wie bei Wohngebäuden.

Prinzipiell ist bei Nicht-Wohngebäuden (wie Bürogebäuden, Verkaufsflächen etc.) im Gegensatz zu Wohngebäuden der Schutz vor sommerlicher Überwärmung und die Reduzierung des Kühlenergiebedarfs meist wichtiger als der winterliche Wärmeschutz.

Unsere Dienstleistungen:

  • Winterlicher Wärmeschutz
    • Festlegung der Wärmeschutzanforderungen
    • Berechnung der Wärmeschutz-Kennwerte
    • Durcharbeitung konstruktiver Details
    • Abstimmung mit der Ausführungsplanung
    • Berechnung Wasserdampfdiffusion
    • Betriebswirtschaftliche Optimierung des Wärmeschutzes
    • Beratung bei Fragen zur thermischen Behaglichkeit
  • Sommerlicher Wärmeschutz
    • Planung und Bemessung von Maßnahmen zur Vermeidung von sommerlicher Überwärmung im Gebäude
    • Beurteilung von Wärmespeicherungen
    • Nachweisberechnung über die Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes
  • Energieausweis (Wärmeschutznachweis)
    • Energiekennzahlen
    • LEK-Wert
    • Gebäude-Heizwärmebedarf (HWB)
    • vorraussichtlicher Jahresenergiebedarf
    • solare Wärmegewinne
    • Wärmebrückenanalyse

Behaglichkeit ist eine Lebensqualität

und wird nicht alleine durch einen warmen Raum ausgelöst. Als Daumenregel kann man festhalten, dass man sich dann behaglich fühlt, wenn die Summe aus Oberflächentemperatur der Außenwände und Raumtemperatur der ungefähren Körpertemperatur entspricht.
Umgekehrt kann man sagen, dass die Differenz zwischen Körpertemperatur und Raumtemperatur der Oberflächentemperatur entsprechen sollte, also

Körpertemperatur – Raumtemperatur = Oberflächentemperatur
37° C – 20° C = 17° C

Feuchteschutz (Wasserdampfdiffusion)

Luft kann – abhängig von ihrer Temperatur –  eine bestimmte Menge Wasserdampf aufnehmen. Man spricht deshalb von der „relativen Luftfeuchtigkeit“. Wenn die Luft gesättigt ist, ist die rel. LF. 100%.

Der maximal mögliche Wassergehalt in Abhängigkeit von der Temperatur Verringert sich die Raumtemperatur, fällt Wasser auf Grund der nun geringeren Aufnahmefähigkeit der Luft aus.

Die Schimmelbildung an der Bauteiloberfläche beginnt jedoch schon im Bereich von 80 % relativer Luftfeuchte. Deshalb ist zur Beurteilung der Schimmelgefahr die 80 %-Kurve von Bedeutung und zu beobachten. Aus diesem Grund ist laut ÖNorm B 8110-Teil 2 eine rel. LF. von 65 % maximal über 2 Stunden des Tages zulässig.

Unsere Dienstleistungen

Planung des Feuchteschutzes bei Dächern und erdberührten Bauteilen:

  • Fachtechnische Prüfung der Werk- und Detailplanung in Bezug auf den Feuchteschutz
  • Untersuchung und Beurteilung von Schadensfällen
Schimmel

Schimmel ist in Altbauten wie auch in neuen Häusern ein allgegenwärtiges Problem. Das Auftreten von Schimmelpilzen ist immer mit hoher Luft- oder Materialfeuchtigkeit gekoppelt. Nur wenn es gelingt, übermäßige Feuchtigkeit zu vermeiden, ist Ihr Heim sicher frei von Schimmelpilzen. Bei der Wahl der Mittel zur Schimmelentfernung ist Vorsicht geboten. „das Ingenieurbüro Rauter-Energie“ gibt konkrete Anleitungen um Schimmelbildung langfristig zu vermeiden und vorhandenen Schimmel möglichst effektiv und gesundheitsschonend zu entfernen.

Unsere Dienstleistungen:

  • Untersuchung und Beurteilung von Schadensfällen
  • Labor Untersuchung des Schimmelbefalls
  • Erstellen eines  Sanierungskonzeptes
  • Unterstützung bei der Sanierung
Thermographie

Eine Thermografie eines Gebäudes mithilfe einer Wärmebild Kamera deckt schnell und zuverlässig Kältebrücken, Wärmelecks und schwach gedämmte Bauteile eines Gebäudes auf. Durch die Möglichkeit, ein thermisches Abbild einer Immobilie durch Thermografie zu generieren, können Immobilienbesitzer kostengünstig Ihr Gebäude auf energetische Einsparpotentiale hin untersuchen lassen und auf Basis der Ergebnisse der Thermografie, des Wärmeabbildes des Gebäudes, Ihre Immobilie energetisch besser einschätzen und somit ggf. weiterführende Energiesparmaßnahmen zu veranlassen.

Unsere Leistungen

  • Messung der Dämmung der Fassaden,
  • Messung der Fenster,
  • Messung der Dämmung des Daches oder der Dachgauben
  • Messung von Wärmebrücken
  • Messungen von Photovoltaik Anlagen